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1. Materialliste
1) Luftraketenversuch:
einen Luftballon, eine mind. drei Meter lange Schnur, einen Strohhalm ohne "Knick", Klebestreifen, zwei Stühle
2) Raketenstart-Experiment:
eine Plastikflasche mit Verschluss, je einen dünnen und einen dicken Strohhalm, Kleber, Schere, Papierreste, Knetmasse oder Tesafilm
3) Raketenantrieb aus Brausepulver:
eine Plastikflasche, Gummistopfen, eine Halterung für die Flasche (z.B. ein großes Einmachglas), je zwei Teelöffel Weinsäure und Natron (aus der Apotheke), Wasser
4) Wasserrakete:
leere Plastikflasche, Kleber, Schere, Pappe, Ballnadel, Stopfen, Wasser
5) Raumanzug:
große und kleine Kartons, Alufolie, Pfeifenputzer, Kronkorken, Knöpfe, alte Schläuche (z.B. von Waschmaschinen), bunte Folien, Schnüre, Draht, Kleber, Eddings, Stoffreste, ....
6) Phantasieplanet:
Luftballons, Zeitungspapier, Kleister, Voll- und Abtönfarbe, Paketschnur, Dekormaterialien, ...
7) Schwerkraft- Versuche:
a) + b) Zeitung, große Papierbögen, Trinkhalm oder Tropfpipette, Klebeband, dünnflüssige Farbe oder Tusche, ein altes Glas
c) einen kleinen Plastikeimer zur Hälfte mit Wasser gefüllt
d) ein kleines Einmachglas, Wasser, Löschpapier, Schere, 2 oder 3 Feuerbohnen
8) Ein Kegel rollt nach oben!:
Schablone (s. Abbildung), Karton, zwei Stücke rechteckiges Papier mit den Maßen 20 x13 cm, Bleistift, Schere, Lineal, Klebeband
9) Planeten-Steckbriefe:
Papier, Stifte, Kleber, Bücher über die Planeten
10) Kosmische Lichter:
Diaprojektor, Zeitung, Diagläser, Glühlampenlack (oder Glasfarbe oder Tauchlack), Wattestäbchen, Flüssigkleber, Watte, Wolle, Federn,...
11) Sternenrohr:
größeres Papprohr (z.B. Chipsverpackung oder größer), schwarzes Tonpapier, Kleber, Schere, Gummiband, unterschiedlich dicke Nadeln, Taschenlampe, Sternbilder (wichtig: Sie dürfen nicht größer sein als der Durchmesser deiner Röhre! Die Helligkeit der Sterne sollte möglichst durch unterschiedlich große Punkte gekennzeichnet sein.)
12) Planetenbewohner:
evtl. Parteibänder zum Kennzeichnen der Gruppen, Schminke, Sachen zum Verkleiden
13) Besuch der Planeten (Bewegungsspiel):
Musikvorschlag: Musik zum Fliegen: Jean Michel Jarre
14) Puzzlequiz:
Fragen und Antworten zum Thema Weltraum, bunte Pappe, Kleber, Schere
15) Astronautentrunk (für vier Personen):
¾ Liter Milch (750 ml), 2-3 Eßl. Orangensirup, 4 Kugeln Vanilleeis, 4 Gläser, 4 Strohhalme, 4 Orangenscheiben
16) Brötchen-Aliens:
Für ein Alien brauchst du: ein Vollkornbrötchen, Butter, eine Scheibe Käse, eine Scheibe Schinken
Zum Verzieren (reicht für etwa acht): einen Kopfsalat, eine Gurke, einige Gewürzgurken, eine grüne und eine rote Paprika, ein Glas gefüllte Oliven, Petersilie, einige kleine Möhren....
Brettchen, Messer, Holzspieß
17) Kokos-Monde:
150g Mehl, 100g feine Kokosraspeln, 80g Honig, 1 Eigelb, 100 g kalte Butter, eine große Rührschüssel, Messbecher, Mixer mit Knethaken, Backblech, Backpapier
2. Handlungsanregungen (vgl. Materialliste)
1) Luftraketenversuch
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Nimm einen drei Meter langen Faden und ziehe ihn durch einen Strohhalm. Nun binde die beiden Enden der Schnur an zwei Stühlen fest. Schiebe die Stühle soweit auseinander, dass die Schnur gespannt ist. Blase einen Luftballon auf und halte die Öffnung mit zwei Fingern zu, so dass die Luft nicht entweichen kann. Befestige nun den Luftballon vorsichtig mit zwei Klebesteifen an dem Strohhalm.
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Für den Raketenstart lässt du die Öffnung des Luftballons einfach los! Die Luft strömt aus dem Ballon und treibt die Rakete an!
2) Raketenstart-Experiment
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Bohre ein Loch in die Kappe der Plastikflasche, so dass der kleine Strohhalm gerade hindurch passt. Anschließend steckst du den kleinen Halm zur Hälfte in das gebohrte Loch.
Die Rakete besteht aus einem ca. 10 cm langen, dicken Strohhalm. Dieser Strohhalm muss so dick sein, dass er leicht über den dünnen Strohhalm passt. Nun gestaltest du deine Rakete. Die obere Öffnung des Strohhalmes muss verschlossen werden, indem du z.B. etwas Knetmasse hineindrückst. Zwei Papierdreiecke kannst du seitlich an den Strohhalm kleben, sie dienen als "Leitwerk".
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Stülpe deine Rakete über den dünnen Strohhalm und drücke dann auf die Plastikflasche. Die Rakete steigt in die Luft!
3) Raketenantrieb aus Brausepulver
Hinweis: Der Versuch sollte nur im Freien durchgeführt werden! Du musst sehr schnell arbeiten, sonst kannst du dich leicht verletzen. Stelle dir also vorher schon alle Gegenstände bereit, die du für den Versuch brauchst.
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Fülle eine Plastikflasche zu ¼ mit Wasser voll.
Vermische je zwei Teelöffel Weinsäure und Natron miteinander. Gib diese Mischung in die Flasche mit Wasser und verschließe diese schnell mit einem Gummistopfen.
Stelle die Flasche sofort kopfüber in eine Halterung und entferne dich!
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4) Wasserrakete
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Übertrage die Schablonen auf die Pappe und schneide sie aus. Drehe den Halbkreis zu einer Kappe, klebe sie zusammen und befestige sie an der Flasche. Befestige die anderen Pappteile an der Flasche, wie du es auf der Zeichnung siehst. Jetzt sieht deine Flasche schon aus wie eine Rakete. Du kannst sie noch mit buntem Klebeband verzieren. Fülle nun die Flasche bis zur Hälfte mit Wasser und schließe sie mit dem Stopfen. Stecke dann die Ballnadel in das Loch. Stelle die Rakete auf einer freien Rasenfläche auf und befestige die Pumpe an der Ballnadel. Stelle dich neben die Rakete und fange an zu pumpen bis deine Rakete abhebt.
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Vorsicht: Diesen Versuch darfst du nur im Freien machen und du musst aufpassen, dass niemand in der Nähe der Rakete steht sonst kann er oder sie getroffen werden. Auch nie über oder vor die Rakete stellen.
5) Raumanzug
Mit diesem Versuch kannst du herausfinden, warum ein Astronaut spezielle Kleidung braucht.
Besorge dir in der Stadtbibliothek Bücher über die Raumfahrt! Schau doch einmal nach, wie ein echter Astronautenanzug aussieht! Was muss alles dran sein, damit ein Astronaut im Weltraum überleben kann?
Bastle dir deinen eigenen Raumanzug! Lass deiner Phantasie freien Lauf!
6) Phantasieplanet
Es gibt im Weltraum viele Planeten. Es gibt den blauen Planeten (Erde), den roten Planeten (Mars), es gibt Planeten mit Ringen (Saturn) und noch viel mehr. Stell dir vor, du dürftest dir einen Planeten aussuchen, auf dem du leben willst!
Wie würde der wohl aussehen?
Vielleicht ganz schwarz, damit ihn niemand so leicht finden kann, oder ganz bunt und glänzend, weil er dann der schönste Planet ist? Vielleicht hat er ja Stacheln, damit keine Außerirdischen dort landen können. Und so wird es gemacht.
Rühre den Kleister nach Vorschrift an! Blase den Luftballon auf! Reiße das Zeitungspapier in Stücke und klebe es mit dem Kleister auf den Ballon! Du musst mehrere Schichten kleben, sonst wird es nicht stabil genug. Wenn du fertig bist, muss das ganze einen Tag trocknen. Danach kannst du deinen Planeten anmalen und ihn so gestalten, wie du ihn dir vorstellst!
7) Schwerkraft-Versuche
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a) Fallversuche
Breite zum Schutz auf dem Boden viele Zeitungen aus. Klebe ein Blatt Papier auf der Zeitungsschicht fest. Nimm mit dem Trinkhalm oder der Tropfpipette etwas Tusche oder dünnflüssige Farbe auf. Lasse einen Tropfen aus verschiedenen Höhen herabfallen: aus 10 cm, 30 cm, 50 cm und 100cm Höhe.
Bevor du jeden Tropfen fallen lässt, versuche doch einmal die Größe des Flecks zu erraten?
Was geschieht, wenn du eine etwas dickere Farbe von denselben Höhen fallen lässt?
Wie es funktioniert: Wenn der Tuschetropfen von größerer Höhe herabfällt, wird er durch die Anziehungskraft der Erde schneller. Wenn er auf dem Blatt Papier auftrifft, wird er um so größere Spritzer hinterlassen.
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b) Tropfen aus dem Strohhalm
Fülle ein Glas etwa 1 cm hoch mit buntem Tuschwasser. Tauche einen Strohhalm in die Flüssigkeit. Lege dann den Zeigefinger auf das obere Ende und hebe den Halm hoch. Was kannst du beobachten? Erst wenn du den Finger für ganz kurze Zeit abhebst, wird der erste Tropfen herabfallen. Wie kommt das?
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c) Wasser über dem Kopf!
Zeige deinen Freunden, wie man verhindert, dass Wasser aus einem umgekehrten Eimer fällt!
Gehe mit dem Eimer ins Freie und fülle ihn zur Hälfte mit Wasser. Schwinge ihn sanft vor dir hin und her, um einen Rhythmus zu finden. Hole jetzt mehr aus und schwinge den Eimer rasch über deinen Kopf. Wenn du den Eimer schwingst, wird das Wasser von dir fortgeschleudert. Darum besteht keine Gefahr, dass du nass wirst, auch wenn der Eimer über deinem Kopf ist.
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d) Rührige Wurzeln
Die Wurzeln der Pflanzen wachsen nach unten, weil sie durch die unsichtbare Schwerkraft von der Erde angezogen werden. Das nennt man Erdwendigkeit. Hier kannst du sehen, wie die Wurzeln einer Pflanze ihre Richtung ändern:
1.Schneide ein so großes Stück Löschpapier zurecht, dass es zu einem Rohr gedreht, genau in das Einmachglas passt.
2. Schiebe die Bohnen zwischen das Löschpapier und die Wand des Glases und fülle das Glas 2 cm hoch mit Wasser.
3. Stelle das Glas an einen warmen, dunklen Platz. In wenigen Tagen wirst du sehen, dass die Bohnenwurzeln nach unten wachsen.
4. Nimm das Löschpapier und die Bohnen vorsichtig aus dem Glas.
5. Gib das Löschpapier wieder hinein.
6. Drehe die Bohnen um (mit den Wurzeln nach oben!) und wiederhole die Punkte 2 und 3. Wieder einige Tage später wirst du sehen, dass die Wurzeln ihre Richtung geändert haben!
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8) Ein Kegel rollt nach oben!
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1. Übertrage zweimal die Umrisse der Schablone (s. Abbildung) auf die Pappe und schneide sie sorgfältig aus!
2. Klebe die beiden kürzesten Seiten der beiden Kartonstücke aneinander.
3. Halte das Papier an einer Ecke fest und forme daraus der Längsseite nach einen langen Kegel. Ein Kind hilft dir sicherlich beim festkleben des Papiers.
4. Mit der Schere schneidest du ein Stück Papier vom offenen Ende ab, so dass ein richtiger Kegel mit kreisrunder Grundfläche entsteht.
5. Stelle einen zweiten, gleich großen Kegel her und verbinde dann die beiden offenen Enden mit Klebeband.
6. Lege den Papierkegel an die tiefste Stelle der schiefen Ebene und sieh zu, wie er die Steigung nach oben rollt!
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Wie es funktioniert: Der Mittelteil des Doppelkegels führt in Wirklichkeit nach unten. Damit läuft auch der ganze Kegel nicht der Schwerkraft entgegen. Das kannst du sogar beweisen>: Miss dazu die Entfernung zwischen der Tischplatte und Kegelmitte am Anfang und am Ende der schiefen Ebene. Am Ende der schiefen Ebene ist der Abstand geringer.
9) Planeten- Steckbriefe
Kennst du die neuen Planeten? Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto. Mit einem Trick kannst du sie dir etwas leichter merken: "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unsere neun Planeten." - die Anfangsbuchstaben dieser Wörter sind auch die Anfangsbuchstaben der Planeten!
Die Planeten sind alle verschieden weit von der Sonne entfernt und auch sonst sehr unterschiedlich. Fertige Steckbriefe von ihnen an! Am besten teilt ihr euch in der Klasse in neun Gruppen auf. Jede Gruppe übernimmt einen anderen Planeten. Größe, Farbe, Entfernung zur Sonne, Temperatur, .... alle Informationen, die ihr in Büchern, im Internet findet, schreibt ihr auf ein großes Plakat. Vielleicht könnt ihr auch ein Bild aufkleben oder malen?! Hängt die Steckbriefe in der Klasse auf und vergleicht die Planeten miteinander!
10) Kosmische Lichter!
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Deckt euren Arbeitsplatz zuerst mit Zeitung ab! Nehmt euch nun ein Diaglas und öffnet es. Auf die eine Seite tragt ihr nun vorsichtig etwas Farbe mit einem Wattestäbchen auf! Anschließend gebt ihr einen Tropfen Flüssigkleber hinzu. Klappt das Diaglas wieder zusammen, so dass die beiden Tropfen "zerdrückt" werden. Ihr könnt anfangen zu experimentieren! Was passiert, wenn ihr noch eine zweite oder dritte Farbe benutzt? Oder ihr legt ein wenig Watte, eine winzige Feder oder einen kurzen Wollfaden in die Farbe! Schaut euch mit dem Diaprojektor eure Ergebnisse an: Ein kosmisches Licht!
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11) Sternenrohr
Zeichne mit dem Zirkel Kreise auf das Papier, die den gleichen Durchmesser haben wie dein Papprohr. Zeichne vom gleichen Mittelpunkt aus einen etwas größeren (etwa 2cm) Kreis um zu. Schneide die großen Kreise aus! Schneide dann in Abständen von 1 cm den Rand ringsherum ein! Aber Achtung - die Schnitte dürfen nur bis zum inneren Kreis gehen! Knicke den Rand ein und befestige die Pappe mit einem Gummiband auf deiner Röhre. Lege ein Sternbild darauf! Stich mit einer dünnen Nadel alle Sterne durch! Nimm die Vorlage weg! Vergrößere nun die Sterne mit dickeren Nadeln, je nachdem, wie groß sie auf der Vorlage gezeichnet sind! Wichtig: Drehe jetzt die Pappe um, sonst erscheint dein Sternbild spiegelverkehrt!!! Schreibe den Namen des Sternbilds auf die Seite der Pappe, die jetzt oben liegt!
Klebe die Pappe so auf die Röhre, dass der Name außen ist! Halte eine angeknipste Taschenlampe in die offene Seite deines Sternenrohrs! Jetzt kannst du dir das Sternbild an der Decke oder an der Wand ansehen!
12) Planetenbewohner
Bildet zwei (oder mehrere) Gruppen.
Stellt euch vor, ihr seid Bewohner eines anderen Planeten. Wie sieht dieser Planet wohl aus? Ist er groß oder eher klein, hat er eine ganz glatte Oberfläche oder vielleicht viele Berge? Wie heißt dieser Planet? Denkt euch einen tollen Phantasienamen aus!
Spielt den anderen Kindern in der Klasse vor, wie ihr auf diesem Planeten lebt!
- Findet verschiedene Begrüßungsformen, mit denen ihr euch "Guten Tag" sagt.
- Denkt euch eine Sprache aus, die nur auf eurem Planeten gesprochen wird, die aber jede/r BewohnerIn versteht und sprechen kann.
- Wie bewegt ihr euch auf eurem Planeten vorwärts?
- Denkt euch einen eigenen Planetentanz aus!
- Habt ihr eine ganz besondere Art zu schlafen?
Stellt euch nun vor, ihr bekommt Besuch von Bewohnern eines anderen Planeten. Ein fremdes Raumschiff ist genau auf eurem Planeten abgestürzt! Stellt euch gegenseitig eure verschiedenen Lebensformen vor. Vielleicht könnt ihr euch ja mit ihnen anfreunden?
Wenn ihr Lust habt, könnt ihr euch für dieses Darstellungsspiel auch verkleiden und schminken!
13) Besuch der Planeten (Bewegungsspiel)
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1. Start
Alle Kinder liegen im Kreis auf dem Rücken, die Beine an den Körper. "Anschnallen!" Arme umschließen die Knie und ziehen sie zum Brustkorb hin (Entspannung der Wirbelsäule). Nun wird der Countdown gezählt: "10, 9,8,...". Bei "0" starten nun die Astronauten zur Musik und fliegen ins Weltall. Dabei können sich die Kinder frei im Raum bewegen.
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2.1 Landung auf den verschiedenen Planeten
Beim leiserwerden der Musik landet jedes Kind auf einem Planeten, d.h. es stoppt und sucht sich einen Platz im Raum. Die Lehrerin gibt nun an, auf welchem Planeten man gelandet ist und dass sich auf diesem Planeten die Lebewesen völlig anders bewegen. Alle Kinder bewegen sich wie vorgegeben durch den Raum.
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2.2 Weiterflug
Nach einigem Ausprobieren klettern wieder alle Astronauten ins Raumschiff, d.h. in die Kreismitte. Jedes Kind begibt sich in seinen Sitz (Rückenlage, angewinkelte Beine) und schnallt sich an (Arme umschließen die Knie). Und schon läuft wieder der Countdown, und es geht zum nächsten Planeten.
Einige Vorschläge zu den Bewegungsformen:
Mars: Füße abwechselnd und schnell vom Boden heben, als wäre er heiß/ Jupiter: In der Luft schwimmen/ Venus: Arme kreisen, in diese Richtung bewegen/ Saturn: Kleine Kreise laufen/ Uranus: In Zeitlupe gehen/ Pluto: Auf allen Vieren gehen/ Merkur: Zu zweit sich Rücken an Rücken bewegen/ Neptun: Über den Boden schlängeln
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3. Rückflug zur Erde
Wieder geht es ins Raumschiff und wir fliegen zurück. Auf der Erde nun sollen sich alle Kinder nochmals nach Herzenslust nach einer Lieblingsmusik so bewegen, wie sie möchten.
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14) Puzzlequiz
Dieses Puzzle enthält Puzzleteile mit Fragen und Antworten zum Thema Weltraum. Könnt ihr den Fragen die richtigen Antworten zuordnen und somit das Puzzle lösen?
15) Astronautentrunk
Fülle die Milch und den Orangensirup in ein hohes Rührgefäß und schlage alles mit einem Mixer oder Schneebesen gut durch. Gib je eine Kugel Vanilleeis in vier Gläser und fülle sie mit dem Getränk auf. Du kannst den Astronautentrunk mit einem Strohhalm und einer Orangenscheibe garnieren.
16) Brötchen-Aliens
Schneide die Brötchen nicht ganz durch, die beiden Hälften müssen noch zusammenhängen. Bestreiche eine Seite mit Butter. Beleg die Brötchen mit Käse und Schinken. Die Oliven werden zu Augen. Bohre dafür vorsichtig Löcher in das Brötchen. Eine kleine Möhre oder eine Gewürzgurke wird zur Nase. Für die Haare bohrst du mit einem Holzspieß kleine Löcher. Stecke Petersilie in die Löcher. Die Zähne schneidest du aus Paprika aus. Setze deine Aliens auf Gurkenscheiben oder auf ein Salatblatt.
17) Kokos- Monde
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Knethaken des Mixers zu einem Teig verkneten. Anschließend den Teig noch einmal kurz mit den Händen kneten. Den Teig mit Folie abdecken und für 30 Min. in den Kühlschrank stellen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Jetzt musst du aus dem Teig die Monde formen. Das geht am besten, wenn du aus kleinen Teigportionen eine dünne "Wurst" rollst (ca. 1 cm dick) und davon 3 cm lange Röllchen abschneidest. Die Röllchen musst du an den Enden dünner formen und als Halbmonde auf das Backblech legen. Bei 180°C im vorgeheizten Backofen backen.
Lieder zum Thema:
- Der Mond ist aufgegangen
- Weißt du, wie viel Sternlein stehen
- Guter Mond, du gehst so stille
- Sieh nur die Sterne (Rolf Zuckowski)
- Mondraketenlied (Melodie und Text: Christa Zeuch)
- Mein nagelneuer Roboter (Musik: D. Jöcker und A. Beckers)
- Das Raumschiff (Sabine Jochums, Geoffrey Bastow, HIT PICK MUSIC, M. Frielinghaus Kassette "Spielen und Lernen")
- Reise zum Mond (Musik: Arpard Bondy, Text: Eva Recklein)
- Völlig losgelöst (Major Tom)
3. Literatur
a) für Lehrkräfte:
· Alfs, G.: Laßt 1000 Sterne leuchten. Astronomie in der Grundschule, Orientierungsstufe und Sekundarstufe 1. Oldenburg: Universität ZpB 1993.
· Alfs, G./ Langetepe, H.: Astro-Box. Rätsel, Quizfragen, Bastelvorschläge, Gedichte und Informationen rund um die Astronomie. Für Grundschulen, Orientierungsstufen und Sekundarstufe 1. Oldenburg: Universität ZpB 1995.
b) für Kinder:
· Bailey, D./ Strienz, K.: Raumfahrt. Raketen, Raumfähren und Satelliten.Oberursel/ Ts.: Neuner-Finken-Verlag 1992.
· Beaumont, E./ Piemont, M.-R.: Dein buntes Wörterbuch des Weltraums. Offenburg: Fleurus Verlag 1995.
· Becklake, S.: Ich will´s wissen. Weltall. Ravensburg: Ravensburger 1999.
· Cole, J./ Degen, B.: Der Zauberschulbus. Ausflug ins All. Ravensburg: Ravensburger 1997.
· Crummenerl, R./ Krautmann M.: Das will ich wissen: Sternen und Planeten. Würzburg: Arena Verlag GmbH 1999.
· Dupas, A.: Start ins Weltall. Ravensburg: Maier 1994.
· Ford, H.: Der Sternenhimmel. Ein Praxisbuch für Einsteiger. Würzburg: Arena Verlag GmbH.
· Hehner B./ Ruhl, G.: Auf dem Mond. Augenzeugen berichten. Hamburg: Carlsen Verlag 1999.
· Küveler, G.: Grd Küveler erzählt vom Sonnensystem. Hamburg: Oettinger 1992.
· Lippincott, K.: Astronomie. Die Geheimnisse des Universums mit seinen Planeten und Sternen. Hildesheim: Gerstenberg 1995.
· Mitton, S./ Mitton, J.: Young Oxford. Astronomie. Weinheim, Basel: Beltz Verlag 1999.
· Taylor, B.: Einfache Experimente. Bewegung, Schwerkraft, Gleichgewicht spielend lernen. München: Südwest 1990.
· Reihe "Was ist Was?": Der Mond Bd.21, Nürnberg 1982, Planeten und Raumfahrt Bd.16, Nürnberg 1993, Die Sterne Bd.6, Nürnberg 1990, Sternbilder und Sternzeichen Bd.99, Nürnberg 1995.
c) Musik
Vorschläge zum Thema Weltraum
1. Bewegte Musik
· Jean Michel Jarre "Revolution"
· Passport, Lps: "Oceanliner", "Antaraxia"
· Vangelis, LP: "Direct"
· Filmmusik "Return of the Jedi", "The Empire strikes on", "Star wars"
2. Ruhige Musik
· Jean Michel Jarre, LP: "Oxygene"
· Pink Floyd, LP: "Meddle", "Wish you were here"
· Enya, LP: "Watermark"
· René Aubry
· Klassik - Leonard Bernstein "Somewhere" aus West Side Story auch als Meditationsmusik zu gebrauchen
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